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Öffnungszeiten: Mo - So von 6.30 Uhr bis 22.00 Uhr
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Kunsthalle St. Annen

Das St.-Annen-Kloster in Lübeck, in dem Lübecker Kunstschätze seit 1915 ausgestellt werden, ist ein ehemaliges Kloster der Augustinerinnen, welches heute als einer der Standorte des Lübecker Museums für Kunst- und Kulturgeschichte dient. Es liegt unweit der Aegidienkirche in der südöstlichen Lübecker Altstadt neben der Synagoge.

Heute beinhaltet das Kloster nicht nur das St.-Annen-Museum, sondern auch die Kunsthalle St. Annen mit Museumsshop und Bistro. Die Architektur der Kunsthalle, modern erbaut 2004 unter Einbeziehung der Überreste der 1843 abgebrannten ehemaligen Kirche des Klosters St. Annen, ist ein Geschenk der Possehl-Stiftung an die Hansestadt Lübeck. Die Architektur der Kunsthalle, Planung Architekten Konermann Siegmund aus Hamburg/Lübeck, erhielt 2003 den alle vier Jahre verliehenen Hauptpreis des BDA Schleswig Holstein. Die Kunsthalle zeigt in wechselnden Ausstellungen Moderne Kunst des 20. Jahrhunderts.

Rats-, Zunft- und Kirchensilber
Eine Spezialsammlung repräsentativer Kelche, Pokale, Gefäße, Gebrauchs- und Prunkgegenstände gibt einen Überblick über das hohe handwerkliche Niveau der Lübecker Gold- und Silberschmiede und den Reichtum ihrer Auftraggeber. Die Entstehungszeit der Stücke dieser Sammlung liegt zeitlich überwiegend nach der Reformation, da Lübecks Bürgermeister Jürgen Wullenwever zu dieser Zeit fast das gesamte mittelalterliche Lübecker Kirchensilber zur Kriegsfinanzierung gegen Dänemark (Grafenfehde) einschmelzen ließ. Letzte große Neuerwerbung des Museums in diesem Bereich war der Lübecker Silberschatz.

Lübecker Wohnkultur
Die Entwicklung der bürgerlichen Wohnkultur von der Renaissance bis zum Klassizismus kann in verschiedenen Räumen, die teilweise aus alten Lübecker Bürgerhäusern „umgesetzt“ wurden, vor dem Hintergrund zeitentsprechender Kunst von Godfrey Kneller, Thomas Quellinus (Büste des Ratsherrn Thomas Fredenhagen vom barocken Hochaltar der Marienkirche) und vielen anderen, den Sammlungsgeschmack Lübecker Bürger widerspiegelnden Werken bildender Künstler und den dazugehörigen Ausstattungen mit Porzellan aus Fürstenberg und Meißen nachempfunden werden. Am großartigsten wirkt eine vollständig erhaltene Barockdiele aus dem Jahr 1736. Diesem Bereich im Obergeschoss ist eine Spezialsammlung norddeutscher Fayencen mit Schwerpunkt auf die Manufakturen in Kellinghusen, Stockelsdorf und Stralsund angegliedert. Darüber hinaus gibt eine Spielzeugsammlung darüber Aufschluss, womit sich junge Lübecker in vergangener Zeit beschäftigten. Das älteste plastische Steckenpferd des Museums befindet sich jedoch in einer Kindergruppe auf dem Altar der Gertrudenbrüderschaft der Träger (um 1509) aus dem Umkreis von Henning von der Heyde.

Musikinstrumente
Das Museum verfügt über eine auf den Geigenbauspezialisten Leo von Lütgendorff zurückgehende und von diesem als Museumsdirektor des früheren Dom-Museums begründete Sammlung historischer Musikinstrumente, die teilweise in die Ausstellung integriert ist, in Einzelstücken aber auch im Behnhaus gezeigt wird. Auch der von Arp Schnitger gestaltete Spieltisch der Orgel des Doms ist hier ausgestellt. Er wurde während eines Umbaus der Orgel in den 1890er Jahren ausgebaut und in das Museum gebracht.

Paramentenkammer
Sicherlich eine weitere Besonderheit ist die Paramentenkammer, in der alte liturgische Gewänder aus Lübecker Kirchen sowie der größte Teil des Paramentenschatzes der Danziger Marienkirche gezeigt werden.

Preise

Erwachsene - 6,- Euro
Kinder bis 6 Jahre - frei
Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren - 2,50 Euro

Adresse

St. Annen-Straße 15
23552 Lübeck
Tel.: +49 (0) 451 / 122-41 37
Fax: +49 (0) 451 / 122-41 83
E-Mail: mkk@luebeck.de

Öffnungszeiten:

01.01.15-31.03.15 | Di-So | 11-17 Uhr
01.04.15-16.08.15 | Di-So | 10-17 Uhr
17.08.15-19.09.15 | GESCHLOSSEN
20.09.15-31.12.15 | Di-So | 10-17 Uhr
01.01.16-10.01.16 | Di-So | 10-17 Uhr
11.01.16-31.03.16 | Di-So | 11-17 Uhr

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